BeRi Fastfood GmbH - Sanierung in Eigenverwaltung

Alle 58 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Bur­ger-King-Restau­rants in Kön­nern und Wol­lin kön­nen auf­at­men – mit Abschluss des Insol­venz­plan­ver­fah­rens in Eigen­ver­wal­tung blei­ben ihre Arbeits­plätze erhal­ten.

Geschäfts­füh­rer Gerald Behnke beschreibt in der All­ge­mei­nen Hotel- und Gas­tro­no­mie-Zei­tung die Gründe für die Krise der Schnell­re­stau­rants an den Auto­hö­fen Kön­nern und Wol­lin.

In der nähe­ren Umge­bung hat­ten neue Schnell­restrau­rants eröff­net und zusätz­lich machte uns eine Bau­stelle genau an einer unse­rer Auto­bahn­ab­fahr­ten zu schaf­fen. Uns drohte damals die Zah­lungs­un­fä­hig­keit. Ich bin sehr dank­bar, dass wir die Zeit der Sanie­rung nut­zen konn­ten, um das Unter­neh­men so aus­zu­rich­ten, dass es wie­der kos­ten­de­ckend arbei­ten kann.“

Gerald Behnke

Auch für die Gläu­bi­ger hat der ein­stim­mig ange­nom­mene Insol­venz­plan Vor­teile: sie erhiel­ten nach Abschluss des Ver­fah­rens eine über­durch­schnitt­li­che Quote auf ihre Insol­venz­for­de­run­gen.

Wäh­rend der Eigen­ver­wal­tung beglei­te­ten Rechts­an­walt Olaf Schu­bert und Dr. Chris­tian Matie­bel die Geschäfts­füh­rung bei der Umset­zung der Sanie­rungs­maß­nah­men und der Erstel­lung des Insol­venz­plans. Der Restau­rant­be­trieb wurde wäh­rend des gesam­ten Ver­fah­rens wei­ter geführt.


Bild­nach­weis: © Joshua Kant­ar­ges