PAMA Spezialmaschinen in Eigenverwaltung

Die PAMA paper machinery GmbH, die sich auf die Her­stel­lung von Spe­zi­al­ma­schi­nen für die Papier­her­stel­lung kon­zen­triert, musste trotz aus­ge­zeich­ne­ter Auf­trags­lage ein Insol­venz­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung bean­tra­gen. Das Frei­ber­ger Unter­neh­men gehört bis Juni 2015 der öster­rei­chi­schen Kresta Indus­tries, die Mitte 2016 insol­vent ging. Inner­halb eines Groß­pro­jek­tes in einem Kon­sor­tium zusam­men mit Kresta Indus­tries hatte die von Erik Lip­pert gelei­tete Firma Haf­tun­gen über­nom­men, die nun die wirt­schaft­li­che Exis­tenz der GmbH bedro­hen. „Die Alt­las­ten und Ver­mächt­nisse unse­res frü­he­ren Eigen­tü­mers sind zu groß.“ erklärte der Geschäfts­füh­rer der Freien Presse.

Strichzeichnung: Querstromverteiler - Spezialmaschine zur Papierherstellung
PAMA Quer­strom­ver­tei­ler

Die Insol­venz­be­ra­tung RA Olaf Schu­bert beglei­tet die PAMA GmbH wäh­rend des Sanie­rungs­pro­zes­ses als Ver­fah­rens­be­voll­mäch­tig­ter, Dr. Chris­tian Matie­bel wurde als CRO (Sanie­rungs­ge­schäfts­füh­rer) bestellt. Gericht­lich bestell­ter Sach­wal­ter ist RA Dr. Dirk Her­zig von der Kanz­lei Schultze & Braun.


Bild­nach­weise: alle Abbil­dun­gen © PAMA paper machinery GmbH

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