Air Berlin - Chronik einer angekündigten Insolvenz (1/2)

Foto von einem Air Berlin Airbus unter dunklen Wolken auf dem Münchener Flughafen als Symbolbild für die heranziehende Air Berlin Insolvenz

Air Ber­lin wurde bekannt mit dem Mal­lorca-Shut­tle und den Air-Ber­lin-Scho­ko­her­zen. Was für viele eine legen­däre Insti­tu­tion ist, ist für andere der Inbe­griff von Miss­ma­nage­ment. Seit dem Erwerb von 25 % Antei­len der öster­rei­chi­schen Flug­li­nie Niki in 2004 schrieb Air Ber­lin in nur drei Geschäfts­jah­ren schwarze Zah­len. Die Air Ber­lin PLC & Co. Luft­ver­kehrs KG bean­tragt die Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens mit 1,9 Mil­li­ar­den Euro Ver­bind­lich­kei­ten im August 2017. Davon ent­fie­len allein 780 Mil­lio­nen auf den Ver­lust des Jah­res 2016.

Wie konnte es soweit kom­men, dass die eins­tige Vor­zeige-Flug­ge­sell­schaft einem so rasan­ten Abstieg aus­ge­setzt war?

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INDat Report 2016 zieht Bilanz nach 4 Jahren ESUG

INDat, das Fach­ma­ga­zin zu den The­men Restruk­tu­rie­rung, Sanie­rung und Insol­venz hat zusam­men mit der Bos­ton Con­sul­ting Group eine Stu­die zu Insol­venz­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung nach ESUG ver­öf­fent­licht. Berück­sich­tigt wur­den Daten aus 1.008 Ver­fah­ren, die seit Inkraft­tre­ten des Geset­zes im März 2012 durch­ge­führt wurden.

Cover des INDat-Reports zum ESUG
Cover des INDat-Reports © Ver­lag INDat GmbH

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